13 irritierende und überraschende Drohnenfotos

Bild: imago images / ZUMA Press

Das Fotografieren mithilfe einer Flugdrohne bietet die Möglichkeit überraschender Perspektiven. Die Welt von oben sehen wie ein Vogel, oder wie ein Beobachter aus einer anderen Sphäre, das ist spektakulär. Das Internet ist voll von Reiseaufnahmen aus Vogelperspektive. Auch beeindruckende Naturaufnahmen, Sportfotos und Aufnahmen von Menschen sind da zu sehen. Die meisten davon sind wunderschön, allerdings gibt es auch verstörende Bilder.

„Was ist das denn?“, werden Sie sich beim Anblick der folgenden 13 Fotos fragen. Es sind allesamt Bilder, die durch die Perspektive von oben etwas Überraschendes und Irritierendes zeigen. So wie unser Titelbild, das einen indonesischen Jungen auf einer Müllhalde zeigt. Die Welt ist eben auch von oben gesehen nicht nur schön, sondern manchmal auch beängstigend.

1. Walbeobachtung aus nächster Nähe

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Bild: Youtube / Barcroft TV

Das Beobachte von Walen ist immer ein spannendes Erlebnis. Die Branche boomt und an vielen Touristenorten auf der Welt, kann man eine Tour buchen. Taucht dann bei der Bootsfahrt eines der riesigen Lebewesen aus dem Meer auf, zückt jeder sofort die Kamera. Da es bei einem solchen Ausflug auch immer sehr nass wird, muss man seine Kamera oder sein Handy wasserdicht verpacken.

Die ganze Szenerie mithilfe einer Drohne von oben zu fotografieren ist eine gute Idee. Weniger gut ist es, mit solch einem kleinen Boot derart nahe an die Tiere heranzufahren. Wer den empfohlenen Abstand zu den riesigen Tieren nicht einhält, gefährdet sich selbst und die Wale. Auch das nächste Drohnenfoto wird Ihnen einem einen Schauer über den Rücken jagen.

2. Ein Krokodil am Badestrand

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Bild: Youtube / Der wandernde Biologe

Dieses Foto hat ein Urlauber aufgenommen, der auf der thailändischen Insel Phuket in den Ferien war. Wahrscheinlich hat er das Krokodil im Wasser rein zufällig entdeckt. Das Tier ist drei Meter lang und sicherlich nicht harmlos. Zeitungen berichteten, dass das Salzwasserkrokodil aus einer Krokodilfarm stammte und getürmt war.

Kaum zu glauben, dass es eine solche Farm in der Nähe eines Strandhotels gibt. Salzwasserkrokodile auch Leistenkrokodile genannt sind äußerst gefährlich und es wäre besser, ihnen nicht in der freien Natur zu begegnen. Das Drohnenfoto hat dabei geholfen, das Tier wieder einzufangen. Ob die Urlauber in dem Strandhotel jedoch nach dem Vorfall noch ohne Anspannung im Meer baden konnten wissen wir nicht. Foto Nummer 3 überrascht auf ganz andere Weise.

3. Mehrfamiliennest

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Bild: Youtube / George Walther

Dieses Foto ist in Südafrika entstanden. Sieht fast so aus, als habe ein Bauer eine ganze Ladung Stroh auf dem Stromseil abgeladen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um ein monströses Vogelnest. In dieser Behausung haben es sich mehrere hundert Webervögel heimelig gemacht. Normalerweise bauen diese Vögel ihre Nester in Kolonien in Bäumen, sie sich in der Nähe von Menschensiedlungen befinden.

Hier haben sich die Webervögel wohl etwas Neues einfallen lassen. Der Nestbau dieser Vögel ist wirklich erstaunlich und Dank guter Pflege halten die Behausungen oft sogar hundert Jahre. Ein Gemeinschaftsnest ist in der Welt der Vögel nicht gerade üblich, doch Webervögel haben die Kunst des Baus perfektioniert. Das nächste Foto beweist, dass auch wir Menschen hoch hinaus wollen.

4. Draußen sitzen

Bild: imago images / ZUMA Wire

Diese Familie aus Litauen hat es sich während des Corona Lockdowns auf dem Dach ihres Wohnhauses gemütlich gemacht. Mithilfe einer Drohne wurde festgehalten, wie entspannt sich die Familie zuprostet. Eine Leistung, da auch zwei Kinder völlig ungesichert vor dem Fenster im vierten Stock sitzen. So entspannt muss man als Eltern erstmal sein.

Die Situation ist äußerst gefährlich und das Verhalten der Eltern ziemlich fahrlässig. Wahrscheinlich würde keines der Familienmitglieder einen Sturz aus dieser Höhe überleben. Es wäre schon sehr großes Glück nur mit Knochenbrüchen, Verletzungen der inneren Organe und Schädelverletzungen davonzukommen. Da trinkt man seinen Tee trotz Ausgangssperre wohl besser in der Wohnung. Foto Nummer 5 greift ein Phänomen auf.

5. Ein Clown im Kornfeld

Bild: Youtube / Goldene Stunde

Erinnern Sie sich an das „Grusel-Clown-Phänomen“, das im Jahr 2016 viele Menschen in Aufruhr versetzte? 415 gesichtete Horrorclowns gab die deutsche Polizei im Herbst des Jahres zu Protokoll. Die Erscheinung schwappte von den USA aus auf den europäischen Kontinent über. Menschen verkleideten sich mit Clowns-Masken, die wie Fratzen aussahen und erschreckten ihre Mitbürger.

Das Drohnenfoto wurde in Huntsville im US- Bundesstaat Alabama aufgenommen und veranschaulicht den Trend. Wir sind froh, dass sich dieses Phänomen inzwischen wieder beruhigt hat. Es gab genügend Fälle, bei denen von den Horrorclowns schreckliche Taten und Verbrechen begangen wurden. Das Image der Figur des Clowns hat sich zudem durch diese Zeiterscheinung leider zum Negativen gewandelt.

6. Nicht jeder kann Flugdrohnen leiden

Bild: YouTube.com / FAIL Nation

Diesem Hund reicht es nicht die Drohne einfach nur anzukläffen, das Flugobjekt scheint ihn richtig aggressiv zu machen. Es gibt einige Tierarten, die mehrfach dabei beobachtet, wurden wie sie Drohnen angreifen. Auch Katzen, Kängurus, Bären und sogar Geparden nehmen das Flugobjekt scheinbar als Beute wahr. Es gelingt den Tieren sogar die Geräte immer wieder zum Absturz zu bringen.

In Australien werden 20 Prozent aller in ländlicher Gegend durchgeführten Drohnenflüge von Tieren angegriffen. Vor allem der dort vorkommende Keilschwanzadler hat es auf die Flugobjekte abgesehen. Die Drohnen werden mitunter so lange attackiert, bis sie abstürzen. Wir sollten darüber nachdenken, dass wir mit diesen Geräten immer weiter in den Lebensraum anderer Lebewesen eindringen. Tier und Mensch brauchen geschützte Plätze, wie auch das folgende Bild zeigt.

7. Ein Platz fürs Sonnenbad

Bild: YouTube.com / Top Extract

Beim Sonnenbaden ist man gern ungestört, deshalb werden Menschen mitunter sehr einfallsreich um ein geeignetes Plätzchen zu finden. Ein Windrad ist dabei sicher nicht das erste, was einem in den Sinn kommt. In manchen Windrädern gibt es einen Wartungsaufzug, der die Arbeiter nach oben befördert. In anderen muss man etwa 200 Sprossen an einer Leiter emporklettern.

Die Arbeiter sind beim anstrengenden Aufstieg mit der Leiter mit einem Gurt gesichert. Von einer Sicherung ist bei dem Mann auf dem Foto jedoch nichts zu erkennen, er hat nicht einmal mehr seine Kleidung bei sich. Wir finden das Foto ziemlich verstörend und fragen uns was dieser Mann im Schilde führt. Die Menschen auf dem nächsten Bild sind deutlich weniger allein.

8. Wie die Ameisen

Bild: Youtube / Sploid

Was hier zu sehen ist, ist kein gewöhnlicher Autostau, sondern ein Verkehrschaos das für China typisch ist. Immerhin leben in diesem Land 1,4 Milliarden Menschen, die sich von einem Ort zum anderen bewegen wollen. Das Drohnenbild zeigt die Autobahn Peking-Honkong-Macau. Autos auf 50 Spuren verstopfen die Verkehrsbahn und es gibt kein Vorwärtskommen mehr.

Dieser Stau wurde durch den Rückreiseverkehr nach einem chinesischen Feiertag verursacht. Wie lang die Autofahrer auf dem Foto geduldig ausharren mussten, bis ein wenig Bewegung in die Masse der Fahrzeuge kam wissen wir nicht. Allerdings wurde von Staus in China berichtet, die bis zu zwei Wochen dauern. Wenden wir uns zwei anderen Fahrzeugen zu.

9. Immer schön cool bleiben

Bild: Youtube / Inside Edition

Was für ein Foto? Diese Aufnahme ist allerdings kein Urlaubsschnappschuss, sondern Teil eines Dokumentarfilms über Haie. Shark Week“ heißt das Fernsehformat, für das dieser Film von Mark Romanov und Forrest Galante gedreht wurde. Die mutigen Frauen, die sich für diese Szene zur Verfügung gestellt haben, sind Kelly und Jessica. Mithilfe einer Drohne wurde im Meer vor der Küste Südkaliforniens gedreht.

Fünf Haie umkreisten die beiden Frauen, die scheinbar unbeeindruckt auf dem Meer paddelten. Dabei kamen sie den Raubtieren so nahe, dass sie sich die Schwanzflosse und die Kiemen aus nächster Nähe ansehen konnten. Nicht auszudenken, wenn eine der Frauen das Gleichgewicht verloren hätte und ins Wasser gestürzt wäre. Wer stellt sich für so einen Filmdreh zur Verfügung? Nun, es waren die Frau und die Freundin der Filmemacher. Foto Nummer 10 zeigt ebenfalls eine gefährliche Situation.

10. Hoch oben!

Bild: MagicMore / Shutterstock.com

Vor allem junge Menschen in Russland und der Ukraine sind Fans des sogenannten „Roofing“. Sie klettern auf Hochhäuser oder andere hohe Gebäude und machen ein Selfie. Eine Drohne kann hierbei ziemlich hilfreich sein. Die Fotos werden dann in den sozialen Medien geteilt. Natürlich ist so eine Aktion extrem gefährlich.

Obwohl sich die jungen Leute in Lebensgefahr bringen, gibt es Werbepartner, die „Roofer“ unterstützen. Die Kletteraktionen werden völlig ungesichert durchgeführt. Nicht einmal der Aktion-Schauspieler Tom Cruise führt seine Stunts ohne Absicherung durch. Doch gerade der Adrenalinkick der durch die Gefahr entsteht, scheint den Reiz auszumachen. Hey Leute, ihr habt auch Mütter, möchte man da rufen!

11. Vorsicht vor dem Fressfeind

Bild: Youtube / Tovi Sonnenberg

Die Fischschwärme versuchen Abstand zu den Haien zu halten. Keiner möchte gern gefressen werden. Von oben gesehen, ergibt die Szene ein faszinierendes Bild. Doch leider wird es einigen der Fische an den Kragen gehen. Sobald diese Raubtiere an Beute herankommen, sind sie kaum satt zu bekommen und können unglaubliche Mengen verschlingen.

Haie können lange Zeit ohne Nahrung auskommen, doch wenn es sich ergibt wird kräftig zugeschlagen. Haie gibt es in allen Meeren, vor allem in gemäßigten Klimazonen. Vor den Küsten Australiens, Afrikas und den USA kommen sie besonders häufig vor. Die gute Nachricht ist, dass Menschen normalerweise nicht zu ihren bevorzugten Speisen gehören. Foto Nummer 12 zeigt ein besorgniserregendes Phänomen.

12. In die Tiefe blicken

Bild: Youtube / Young Link

Sogenannte „Sinkholes“ treten plötzlich auf und es gibt sie fast überall auf der Welt. Das Drohnenfoto wurde in Guatemala Stadt aufgenommen. Der Erdboden verschluckte hier einfach eine dreistöckige Fabrik. Dabei entstand ein Erdloch von 20 Meter Durchmesser und 90 Meter Tiefe. Einige solcher Löcher tun sich urplötzlich auf, bei manchen sinkt die Erde über Wochen oder Monate immer tiefer ein.

Das „Sinkhole“ auf dem Foto soll als Ursache eine Kombination aus verschiedenen Auslösern haben. Der Sturm Agatha im Jahr 2006, der Ausbruch des Vulkans Pocaya und ein desolates Abwassersystem haben ihren Beitrag dazu geleistet. Geowissenschaftlern bereit das Phänomen der „Sinkholes“ großes Kopfzerbrechen. Unser letztes Drohnenfoto stimmt uns bedenklich.

13. Weg damit

Bild: Youtube / Jukin Media

Was Sie hier sehen, ist ein Bauer, der mit einem Gewehr auf seine Drohne schießt. Inzwischen lässt sich jeder zehnte Landwirt von einer Drohne bei der Arbeit unterstützen. Aus der Luft lassen sich Tiere und Felder gut überwachen. Ackerbauern erkennen mithilfe der speziellen Kamera Pflanzenschäden und sprühen entsprechende Mittel aus.

Bauern sind was den Einsatz von Drohnen im Berufsleben betrifft die Vorreiter. Weshalb der Farmer auf dem Foto seine Drohne abschießt wissen wir nicht. Für viele Menschen sind die Flugobjekte nur ein technisches Spielzeug, mit dem man tolle Fotos und Filme machen kann. Vielleicht wollte der Bauer nur ein ganz besonderen Schnappschuss machen, allerdings sollte dabei niemand mutwillig Dinge zerstören.