Die geheimnisvolle Entdeckung einer Meeresbiologin

9. Dramatisches Erlebnis

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Als Hauser versuchte, sich weiterhin ruhig von der Situation zu lösen, hatte der Buckelwal begonnen, sie immer weiter vom Boot wegzuschieben. Ihr Team konnte kaum näher ran fahren. Hauser sah, dass ihre Chance, davonzuschwimmen, immer kleiner wurde. Weil Nan Hauser sich so darauf konzentrierte, dem Wal zu entkommen, hatte sie nicht die leiseste Ahnung, was in der Nähe lauerte. Die Meeresbiologin hoffe, dass der Wal bald von ihr abließ, da er sich gelangweilt fühlen könnte. Doch was geschah dann?

Während der ganzen Aufregung entdeckte Hauser in einiger Entfernung einen weiteren Wal. Es handelte sich ebenfalls um einen Buckelwal. Dieses Säugetier war ebenfalls sehr aufgebracht. Indem der Wal seinen Schwanz gegen die Wasseroberfläche schlug, zeigte er deutlich wie „aufgeregt“ er war. Auch der erste Wal hatte sich noch nicht beruhigt. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Meeresbiologin weiterhin umzingelt und von dem Schwanz, versucht unter Wasser gedrückt zu werden. Aber dann begann sich eine dritte Gestalt aus der Tiefe zu präsentieren. Hauser vermutete, dass es ein weiterer Wal war. Sie irrte sich: Ihre schlimmsten Befürchtungen wurden wahr.





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Delfine nutzen individuelle Pfeiflaute, um sich gegenseitig zu identifizieren, ähnlich wie Menschen Namen verwenden. Diese einzigartigen Pfeiflaute dienen der Kommunikation und dem sozialen Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Studien haben gezeigt, dass Delfine auf ihren eigenen "Namen" reagieren und ihn sogar nachahmen können, um die Aufmerksamkeit anderer Delfine zu erregen.