Hier sind die 11 Städte mit dem geringsten Attraktivitätsfaktor weltweit!

Bild: Imago / CHROMORANGE

Es existieren Städte, die jeden Besucher mit ihrer Schönheit verzaubern und den Wunsch aufkommen lassen, dort zu leben. Andererseits gibt es Städte, die einen grauen und vernachlässigten Eindruck hinterlassen, sodass man sich fragt, warum die Einwohner nicht fortziehen.

Natürlich ist das leicht gesagt, denn auch diese Städte sind für viele Menschen Zuhause. Dennoch gibt es weltweit einige Metropolen, die nicht unbedingt das Verlangen nach Schönheit und Ästhetik wecken. In unserer Galerie präsentieren wir die 25 unattraktivsten Städte der Welt, zusammengestellt von „U City Guides“.

1. Detroit, Michigan, USA

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Bild: Imago / Design Pics

Wer sich ein wenig in der Welt des Rap auskennt, wird erkennen, dass dies die Heimatstadt des US-Rappers Eminem ist. Wenn man sich jedoch genauer mit Detroit befasst, wird verständlich, warum dieser Künstler so ausdrucksstark seine Wut in seinen Rap-Texten verarbeitet, denn die Stadt Detroit ist alles andere als ästhetisch ansprechend. In den Schlagzeilen erscheint diese amerikanische Automobilmetropole immer wieder aufgrund ihrer alarmierenden Kriminalitätsrate.

Sie gilt als eine der gefährlichsten Städte weltweit, mit durchschnittlich 350 Morden pro Jahr – ohne dabei die zahlreichen Fälle von Brandstiftung, Überfällen und anderen Gewaltverbrechen zu vernachlässigen. Die Kriminalität konzentriert sich vor allem auf die vielen Armenviertel oder sogenannten „Ghettos„, in denen die Lebensbedingungen entsprechend trist und heruntergekommen sind.

2. Guatemala-Stadt, Guatemala

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Bild: Imago / alimdi

Seit den 1970er Jahren verzeichnet die Hauptstadt des Landes einen kontinuierlichen Zustrom von Einwanderern und Zugezogenen aus den umliegenden Regionen. Diese Stadt, die als kulturelles Zentrum Guatemalas fungiert, erlebte dadurch einen regelrechten Bevölkerungsboom. Bedauerlicherweise führte dieser Zuzug zur Entstehung zahlreicher slumartiger Nachbarschaften, die von Armut und prekären Lebensbedingungen geprägt sind.

Zusätzlich litt die Stadt unter verschiedenen Naturkatastrophen, darunter Vulkanausbrüche, Stürme und Erdbeben. Diese Ereignisse hinterließen sichtbare Spuren der Zerstörung im städtischen Umfeld. Trotz dieser Herausforderungen hat die Stadt ihre kulturelle Bedeutung für Guatemala bewahrt, bleibt jedoch mit sozialen und infrastrukturellen Problemen konfrontiert, die eine umfassende Bewältigung erfordern.

3. Mexiko-Stadt, Mexiko

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Bild: Imago / blickwinkel

Mexiko-Stadt ist mit fast neun Millionen Einwohnern allein in der Stadt und unglaublichen 20 Millionen in der Gesamtregion eine gewaltige Metropole, die angesichts ihrer immensen Größe oft an ihre Grenzen zu stoßen scheint.

Obwohl das Stadtzentrum von Mexiko-Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, präsentiert sich die Stadt in anderen Bezirken nicht in gleicher Schönheit. Herausforderungen wie Luftverschmutzung, Abfallentsorgungsprobleme, übermäßiger Verkehr und andere Schwierigkeiten tragen dazu bei, dass Mexiko-Stadt nicht immer einen ästhetisch ansprechenden Eindruck vermittelt.

4. Caracas, Venezuela

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Bild: Imago / ZUMA Wire

In diesem Ranking schneiden Städte in Mittel- und Südamerika nicht besonders gut ab, und Caracas bildet keine Ausnahme. Die Stadt ist nicht nur ästhetisch wenig ansprechend, sondern auch äußerst gefährlich. Tatsächlich wird Caracas als der gefährlichste Ort weltweit betrachtet, abgesehen von Kriegsgebieten.

Mit 120 Morden pro 100.000 Einwohner, von denen 98% unaufgeklärt bleiben, weist die Stadt eine alarmierend hohe Kriminalitätsrate auf. Es ist nicht verwunderlich, dass die USA ihren Bürgern von Reisen nach Caracas abraten. Darüber hinaus gilt Venezuela aufgrund mangelnder Transportmöglichkeiten und der unfreundlichen Haltung der Einheimischen gegenüber Touristen auch als eines der unattraktivsten Reiseziele weltweit.

5. São Paulo, Brasilien

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Bild: Imago / agefotostock

Mit einer imposanten Einwohnerzahl von sagenhaften 11 Millionen Menschen, die sich allein in der Stadt befinden, ist São Paulo die größte Stadt Brasiliens, und diese Größe macht sich bemerkbar. Die Umweltverschmutzung ist hier alarmierend, die Luftqualität ist beeinträchtigt, der Lärm erreicht oft unerträgliche Pegel, und die Mengen an Abfall und Abwasser sind schlichtweg zu groß, um sie ordnungsgemäß zu entsorgen.

Besonders deutlich wird dies an den Flüssen der Stadt, wobei der Rio Tietê und der Rio Pinheiros als biologisch tot gelten und mit Schwermetallen belastet sind. Das Baden in diesen Gewässern birgt erhebliche Gesundheitsrisiken.

6. Amman, Jordanien

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Bild: Imago / imagebroker

Amman ist seit biblischen Zeiten als eine eher bescheidene Metropole bekannt. Erst durch den Zustrom palästinensischer Flüchtlinge aus Israel Mitte des 20. Jahrhunderts wuchs sie zu einer riesigen Stadt heran, die heute über 4 Millionen Einwohner zählt.

Die städtische Verwaltung legt strenge Vorschriften für den Bau neuer Gebäude fest, was dazu führt, dass Amman einen vergleichsweise farblosen Eindruck hinterlässt. Aufgrund der hügeligen Topografie der Stadt scheinen die Gebäude oft dicht an dicht zu stehen, was zu einem besonderen architektonischen Erscheinungsbild führt.

7. Ludwigshafen, Deutschland

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Bild: Imago / CHROMORANGE

Unschöne Städte gibt es auch in Deutschland in ausreichender Anzahl, ohne dass man weit reisen muss, und Ludwigshafen gehört sicherlich zu diesen. Die Stadt ist im Wesentlichen von dem BASF-Werk geprägt, was das Stadtbild stark von Industrie gezeichnet hat. Neben den grauen Plattenbauten fehlt es an einer attraktiven Innenstadt.

In der Umgebung hört man oft den humorvollen Kommentar, dass Ludwigshafen nur Brücken hat, damit die Einwohner nach Mannheim flüchten können. Da selbst Einheimische die Stadt als wenig ansprechend empfinden, verdient sie zweifelsohne den Titel der unattraktivsten Stadt Deutschlands.

8. London, Großbritannien

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Bild: Imago / Zoonar

„Einige mögen aufschreien und argumentieren, dass London eine architektonisch wunderschöne Stadt ist. Doch zu einer wirklich attraktiven Stadt gehört mehr als nur äußere Schönheit. In London wird immer wieder die mangelnde Sauberkeit auf den Straßen kritisiert, und leider hat dies auch Auswirkungen auf das Gesamtbild der Stadt.

Die zahlreichen Abfälle und Verschmutzungen tragen dazu bei, dass das Stadtbild beeinträchtigt wird und einen weniger ansprechenden Eindruck hinterlässt. Es ist bedauerlich, dass die Sauberkeit in einer der bedeutendsten Metropolen der Welt immer wieder als Problem wahrgenommen wird, obwohl London zweifellos viele andere positive Qualitäten zu bieten hat.“

9. Ulaanbaatar, Mongolei

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Bild: Imago / imagebroker

Eine Reise in die Mongolei verspricht vielen zunächst ein aufregendes Abenteuer in einer fremden Kultur. Doch in der Hauptstadt ist Vorsicht geboten. Ulaanbaatar, die Hauptstadt, präsentiert sich mit überfüllten Straßen, Lärm und Verschmutzung. Auf den Straßen sind zahlreiche obdachlose Menschen zu finden, und in den Außenbezirken sind heruntergekommene Gebäude keine Seltenheit.

Oftmals fehlen hier auch grundlegende sanitäre Einrichtungen, was die Lebensbedingungen erschwert. Trotzdem bietet die Mongolei viele faszinierende Aspekte, wie die atemberaubende Natur und die reiche Kultur, die das Land zu einem lohnenswerten Ziel für Abenteuerlustige macht.

10.  Manila, Philippinen

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Bild: Imago / Panthermedia

Für diejenigen, die die Enge schätzen oder vielleicht sogar Tetris-Fans sind, mag diese Stadt die richtige Wahl sein. Doch für all jene, die weite Räume bevorzugen, könnte sie eine Herausforderung darstellen. Hier sind die Straßen so eng bebaut wie nirgendwo sonst auf der Welt, und Menschen drängen sich überall.

Mit rund 43.000 Einwohnern pro Quadratkilometer ist die Bevölkerungsdichte hier extrem hoch. Zum Vergleich: In New York sind es etwa halb so viele Einwohner pro Quadratkilometer. In dieser Stadt erlebt man die Intensität und das pulsierende Leben, das mit einer der höchsten Bevölkerungsdichten auf der Erde einhergeht.

11. Bitterfeld, Deutschland

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Bild: Imago / Zoonar

Während der DDR-Ära galt Bitterfeld als eine der am stärksten verschmutzten Städte Europas, aufgrund seiner Rolle als Zentrum der chemischen Industrie. Die veraltete Infrastruktur und die damit einhergehende Umweltverschmutzung führten dazu, dass die Stadt und ihre Umgebung von einem grau-braun-grünlichen Schleier überzogen waren.

Die Auswirkungen der industriellen Tätigkeiten zeigten sich nicht nur in der Stadt selbst, sondern auch in der umliegenden Landschaft und den Gebäuden. In dieser Zeit war Bitterfeld ein trauriges Beispiel für die Umweltauswirkungen der industriellen Produktion und steht heute symbolisch für die Bemühungen, Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Region zu fördern.