25 Fakten über Russland, die uns sprachlos machen

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Von Moskaus hellem Licht bis zu den mysteriösen alten Stämmen in der Tiefe Sibiriens ist das größte und dadurch mit Sicherheit auch weitläufigste Land der Welt ein ruhmvoller Mischmasch aus Modernismus und Traditionalismus. Doch das Land schafft es oft aus falschen, oder sagen wir mal weniger positiven Gründen, hierzulande in die Nachrichten.

Dies ist äußerst bedauerlich, da Russland eine Reihe beeindruckender kultureller Freuden beherbergt und eine lange sowie wechselvolle und spannende Geschichte aufweist, die unzählige Künstler in ihren Kunstwerken und in der Literatur nicht ohne Grund inspiriert hat.

In vielerlei Hinsicht könnte man sagen, dass Russland das vielleicht interessanteste Land der Erde ist. Um dies zu beweisen, gibt es von uns 25 überraschende Fakten über Russland, die Sie dazu bringen werden, dieses herrliche Land schnellstmöglich zu besuchen.

1. Kalt? Niemals!

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Russland und kalt? Hier weiß man nicht einmal, wie man dieses unangenehme Wort buchstabiert!

Und trotzdem: Aufgrund seiner geografischen Lage im hohen Norden der Erdkugel ist Russland zeitweise eines der kältesten Länder der Welt. In den eher ländlichen Teilen des Landes sind Temperaturen bekannt, die unter -40 Grad Celsius liegen. Da schaudert es jeden Mitteleuropäer nur so und wir lehnen dankend ab, uns dieser Kälte auszusetzen.

Aber die Russen sind schon lange an die harten Bedingungen gewöhnt und halten es für sehr weinerlich, wenn jemand die Ohrenklappen an ihrer Uschanka (traditionelle Pelzmütze) senkt, wenn die Temperaturen nicht unter -20 °C liegen.
Absolut nichts für Frostbeulen also!

2. Kommunisten? Nicht mehr!

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Während die Medien dieses riesige Land trotz der Auflösung der Sowjetunion vor fast 30 Jahren gern mit allem Kommunistischen in Verbindung bringen, sind die Städte des Landes wie die meisten anderen in Europa.

Entgegen der landläufigen Meinung hat auch die Benennung des berühmten Roten Platzes in Russlands Hauptstadt Moskau rein gar nichts mit dem Kommunismus zu tun. Das rote Quadrat leitet sich eigentlich von dem Wort „krasnyi“ ab, das einst schlicht und ergreifend „schön“ bedeutete. Es hat nichts mit dem roten Budenovka-Hut zu tun, der während des Bürgerkriegs zu einem archetypischen Teil der kommunistischen Militäruniformen wurde.

Sieht man die reichen Russen und Russinnen in Moskaus Straßen flanieren und einkaufen, glaubt man sofort, dass der Kapitalismus hier schon lange Einzug gehalten hat.

3. Heimvorteil? Jawohl!

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Während Sie es vielleicht für unfair halten, zahlen vielerorts Ausländer für die meisten russischen Attraktionen viel höhere Eintrittspreise als die Einheimischen.

Im Rahmen der „Ermäßigungen für russische Staatsbürger“ können Einheimische und Bürger eine erheblich ermäßigte Gebühr entrichten. Mancher empfindet das als angemessen, wenn man bedenkt, dass die meisten Touristen, die sich eine Flugreise und ein Hotel leisten können, auch eine höhere Eintrittsgebühr zahlen können für die berühmten Attraktionen.

Sie finden es vielleicht nicht fair, aber wenn es mehr verarmten Russen erlaubt, ihre eigene Kultur und die Geschichte des Heimatlands zu erfahren, dann können Sie wirklich nicht so leichtfertig über diese Tatsache urteilen.

4. Stau? Aber richtig!

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Unsereins hat bei dem unangenehmen Gedanken an Stau vermutlich eher die ewigen Blechlawinen zur Rushhour in den USA im Kopf – oder es drängen sich ungeliebte Bilder von den ewigen Staus auf deutschen Autobahnen auf.

Was fast keiner hierzulande weiß: Ein russischer Stau ist die Hölle auf Erden! Die meisten großen Metropolen haben schon lange unter Verkehrsstaus gelitten und die russische Hauptstadt Moskau bildet da absolut keine Ausnahme. Man muss definitiv einen großzügigen zeitlichen Puffer einrechnen, wenn man pünktlich zur Arbeit oder zu einem Termin kommen möchte und das zu den Stoßzeiten versucht.

Es kann sogar teilweise so übel werden, dass wohlhabende Russen Krankenwagen anstellen, um den Verkehr geschmeidig zu umgehen.

5. McDonald´s? Aber anders!

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Obwohl Amerika als die Mutter der Fast-Food-Kette eigentlich alles bieten sollte, was die Küche des goldenen Ms hergibt, hat sich das Restaurant für Russland eine Spezialität überlegt.

Das russische McDonald’s serviert ein ganz besonderes Gericht, das Sie in Amerika nicht einfach so kaufen können: Der sogenannte McShrimp wird in den verschiedenen russischen Verkaufsstellen des Fast-Food-Einzelhändlers angeboten und ist laut vielen Internetbenutzern ziemlich gut und wahnsinnig schmackhaft.

Als perfekter Ersatz für Pommes Frites kann er auch als Beilage zu einem leckeren Big Mac verwendet werden. Bei der nächsten Reise nach Russland empfehlen wir also, auf dieses kulinarische Highlight keinesfalls zu verzichten.

6. Schlösser? Der ganz anderen Art!

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Denken wir an Schlösser, kommen uns glanzvolle Prachtbauten in den Sinn, in denen Aschenputtel und Co leben und sagenumwobene Feste feiern.

„Schlösser“ gehen in Russland aber auch ganz anders nämlich als ein bisschen weniger spektakuläres Vorhängeschloss. Bäume und die Geländer von Brücken sind in und um Moskau ein fester Bestandteil des Stadtbilds.

Paris kann als die Stadt der Liebe betrachtet werden, aber die Russen sind im Umgang mit ihren Emotionen mindestens genauso kitschig wie die Franzosen, weshalb in der Hauptstadt an verschiedenen Stellen Treue schwörende Vorhängeschlösser zu finden sind.

So platzieren fast jeden Tag Paare Liebesschlösser an den verrücktesten, um ihre ewige und grenzenlose Liebe auszudrücken. Sie ahmen damit die Tradition der Pariser (und Touristen) nach, die die Brücke Pont mit Schlössern voll hängten, bevor der Gemeinderat sie wegen zu großen Gewichts alle entfernte.

7. Adrenalin? Die geballte Ladung!

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In der Gegend rund um Sochi, welches man vielleicht durch die dort beherbergten winterlichen Olympischen Spiele kennt, kann man sich eine ordentliche Ladung Adrenalin abholen.

Der eventuell angsteinflößenste Gang der Welt? Die Sky Bridge in den Bergen um Sochi. Mit einer Länge von 439 Metern ist diese wackelige Brücke einer der am meisten besorgniserregenden Spaziergänge der Welt und eine der vielen Attraktionen im Sochi SkyPark, der dem ein oder anderen Adrenalin-Junkie bestimmt eine Menge Spaß bereitet.

Zu anderen Fahrten dort, die wir Schwindelkranken definitiv nicht empfehlen würden, gehört die Seilbahn „MegaTroll“. Mit ihr kann man bei einer Geschwindigkeit von 90 Kilometern pro Stunde rund 700 Meter in die Luft schweben. Der Park bietet darüber hinaus auch „die höchste Schaukel der Welt„.

8. Warte! Gibt’s zwei von euch?


Das russische Twin Stars Restaurant in Moskau behauptet einzigartig zu sein, indem es nur eineiige Zwillinge einstellt.

Jede Gruppe von Zwillingen trägt passende Sportkleidung und nach BBC-Berichten über das Establishment sehen die Pärchen oft sehr gut aus, was natürlich Geschmackssache ist und wir wollen die Mädchen selbstverständlich nicht nur auf ihr Äußeres reduzieren.

Das Restaurant kocht sehr vielseitig und man hat das Gefühl, von allem etwas probieren zu wollen.

Der Besitzer behauptet, er sei von einem sowjetischen Film aus den 1960er Jahren inspiriert worden, in dem ein Mädchen in eine andere Welt eintaucht und ihren Zwilling findet.

9. Kalt? Nicht für uns!

Es sollte nicht überraschen, dass ein so kalter Ort wie Russland die Heimat des kältesten besiedelten Ortes der Erde ist. 

Die 500 Einwohner von Oymyakon am Fluss Indigirka, 30 km nordwestlich der bevölkerungsreicheren ländlichen Ortschaft Tomtor, leiden regelmäßig unter todesmutigen Temperaturen.

Unglaublicherweise wurde 1933 am 6. Februar an ihrer Wetterstation eine Temperatur von −67,7 °C gemessen. 

Morgens aufzuwachen muss ein echtes Problem sein, vor allem wenn man bedenkt, dass die meisten Menschen Selbstversorger sind, sie müssen sich selbst das Feuerholz sägen und nach Hause transportieren und Ja, die Kinder nehmen jeden morgen eine gefährliche Reise zum Schulbus und dürfen dann in der Schule weiter frieren. Was man nicht alles für etwas Bildung tut.

10. Zu spät? Nicht hier!

Als größtes Land der Welt wird es auf einer Fläche von 17.075.400 Quadratkilometern eine Vielzahl von Zeitzonen geben, und in Russland gibt es elf verschiedene Zeitzonen – mehr als in jedem anderen Land! Russland liegt zwischen den Zeitzonen UTC+2 bis UTC+12. Die russische Regierung versuchte im Jahre 1917 eine Sommerzeit einzuführen, die bereits 1918 wieder abgeschafft wurde, um sie 1930 wieder einzuführen und dann wiederum 1981 zu ändern. Seit Oktober 2014 gibt es statt Winter- und Sommerzeit eine ganzjährige Normalzeit

Moskau, das im Osten des Landes liegt, liegt 9 Stunden hinter der Stadt Petropawlowsk-Kamtschatski, welches auf einer Insel in Nordasien liegt. Die Stadt liegt näher an Japan als an Moskau.

11. Zu viele? Nein!

Herrscherin Elisabeth Petrowna ordnete im Jahre 1745 an, dass am russischen Hof Katzen leben dürfen.

Auf Veranlassung von Katharina der Großen wurde 1764 damit begonnen, das Gebäude in ein Museum umzuwandeln. Obwohl die Zarin als alles Andere als ein Tierfreund bekannt war, nahm sie das kleinere Übel in Kauf und lies die Katzen dort leben.

Bis heute leben ungefähr 70 Miezekatzen immer noch auf dem Gelände der Eremitage. Sie haben sich in den vergangenen etwa 250 Jahren als Helfer gegen die Rattenplage bewährt.

Deshalb leben sie heute noch auf dem Gelände und dienen indirekt der Mäuse-Bekämpfung. Die Katzen hinterlassen einen spezifischen, für die Mäuse wahrnehmbaren Geruch, indem sie durch die Keller laufen und somit die Mäuse und Ratten abschrecken.

12. Zu schön um wahr zu sein.

Russland ist ein Land, das quasi nur so vor Vielseitigkeit und Schönheit strotzt und das spiegelt sich auch bei den Menschen wider.

Russische Models sind weltweit sehr begehrt, Model-Scouts haben Russland lange nach dem nächsten weiblichen Top-Model abgesucht. Mit vielen auffälligen Gesichtszügen, großen und schlanken Körpern und natürlichem, platinblondem Haar überrascht das nicht. Aber ihre Arbeit wird sehr erleichtert, wenn man bedenkt, dass das Land 11 Millionen mehr Frauen als Männer hat, wobei es bei so viel Auswahl Fluch und Segen gleichzeitig sein kann.

Natürlich sind die russischen, attraktiven jungen Männer auch sehr begehrt, wobei es so scheint, als würden ihre weiblichen Kollegen wortwörtlich die Show stehlen.

13. Schönheit, meine Waffe.

Natalia Poklonskaya ist eine der vielen mutigen Frauen, die in den letzten Jahren die russische Politik und somit die traditionelle Rollenverteilung und die Ansicht, dass nur Männer regieren sollten, durchbrochen hat.

Während die russische Gesellschaft immer noch in die traditionelle, patriarchalische Richtung tendiert, haben viele russische Frauen in den letzten Jahren sowohl im Parlament als auch in der Regierung begonnen, sich einen Namen zu machen.

Die gebürtige Ukrainerin Natalia Pokolonskaya ist derzeit die Abgeordnete der Staatsduma im Unterhaus der russischen Bundesversammlung. Das Netz unterhält sich aber eher über ihre Attraktivität als über ihre politischen Erfolge. In einem Interview sagte Poklonskaya dazu: „Mein Aussehen war noch nie ein Hindernis – ich hoffe, es täuscht meine Feinde.“

14. Party abgeblasen.

Das Astoria wurde 1910 von der britischen Palace Hotel Company in Betrieb genommen, welche das Grundstück damals besaß. Es wurde vom russisch-schwedischen Architekten Fyodor Lidval entworfen, der einen so beeindruckenden Stil entwickelte, der auf dem Jugendstil basierte und auch vom Neoklassizismus beeinflusst war, dass sogar Adolf Hitler das Hotel als zukünftige Lokation für sein Siegesbankett, welches nach dem Fall Leningrads stattfinden sollte, benutzen wollte. Adolf Hitler war so davon überzeugt, Leningrad schnell einnehmen zu können, dass er die Einladungen im Voraus drucken ließ.

Das Hotel, welches 1912 erstmals eröffnete, schloss die Türen 1987 wegen Renovierungsarbeiten und eröffnete 1989 wieder. Rocco Forte Hotels kaufte das Hotel und zahlten $20 Millionen für Renovierungen. Das Hotel feierte seinen 100. Geburtstag 2012 und wurde erneut renoviert.

15. Inspiration

Russland scheint auch im Sport Genre Fortschritte, was die typische Rollenverteilung angeht, zu machen, im Bodybuilding-Bereich zum Beispiel scheint es so, als würden immer mehr Frauen von dem Sport angezogen.

Viele Frauen wollen damit ihre Vergangenheit hinter sich lassen und Selbstvertrauen gewinnen, sie inspirieren Menschen weltweit durch ihr Durchhaltevermögen, Kraft, Selbstvertrauen sowie Disziplin und natürlich ihre Körper, wonach sie ihre Leben widmen und demnach anpassen.

Leider ist die Bodybuilding-Szene nicht mehr so wie zu Arnold Schwarzeneggers Zeiten und sie ist von Betrügern, die durch Doping zum Ziel kommen wollen, geprägt. Aber wir leben in einer Zeit der Scheinheiligkeit und Vortäuschung, und Sport scheint auch nicht dagegen immun zu sein.

16. Hohe Alphabetisierungsrate

Russland verfügt über eine Vielzahl erstklassiger akademischer Einrichtungen und über eine der beeindruckendsten Alphabetisierungsraten der Welt.

Aber was ist die Alphabetisierungsrate überhaupt? Die Alphabetisierungsrate ist eine statistische Größe, die den Anteil an einer Bevölkerungsgruppe angibt, der lesen und schreiben kann. Das Komplement dazu ist die „Analphabetenquote“. Sie ist ein Indikator für das Bildungsniveau einer Bevölkerungsgruppe.

Es gibt auch einen Alphabetisierungsgrad. Er gibt Aufschluss über die Anstrengungen einer Regierung, den Bildungsstand der Bevölkerung auf ein bestimmtes Niveau zu heben und fließt häufig in Kennzahlensysteme zur Beschreibung des Entwicklungsgrades eines Landes ein, z. B. in den Index der menschlichen Entwicklung (HDI) der Vereinten Nationen. Die Alphabetisierungsrate kann innerhalb einer Gesellschaft zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen stark variieren.

17. Große sportliche Leistungen

Obwohl die Fußballmannschaft der Männer trotz Austragungsort der FIFA-Weltmeisterschaft 2018 weiterhin ins Wanken gerät und die übliche Litanei männlicher Tennisspieler nachlässt, haben die weiblichen Athleten wie zum Beispiel Maria Sharapova die Männer vor allem im Tennis und in der Leichtathletik im Griff. Ein gutes Beispiel dafür wäre Darya Klishin, mit ihren sportlichen Leistungen haben die Sportfrauen die Männer eingeholt, überholt und manchmal blass aussehen lassen.

Abgesehen davon gehen die Basketball- und Eishockeymannschaften der Männer häufig in die letzten Phasen der meisten internationalen Turniere, aber einen nennenswerten, weltweiten Superstar wie Maria Sharapova, um die Sportmänner zu vertreten, gibt es nicht wirklich.

18. Bartsteuer?

Wir schreiben das Jahr 1698, Kaiser Peter I. regiert das Land und hat viel vor, denn er wollte Russland modernisieren. Zar Peter I. hatte den Eindruck, dass im Russland seiner Zeit zu sehr an althergebrachten Traditionen festgehalten werde und das Land auf manchen Gebieten einer Modernisierung bedürfe.

Unter Anderem befand er es für angemessen, eine Bartsteuer für die Bürger mit langem Gesichtshaar einzuführen. Dies war nur eine von vielen Reformen, die der Kaiser zu seiner Zeit einführte, um das Land zu modernisieren, aber es war mit Abstand eine der erstaunlichsten, weil man sich kaum vorstellen kann, dass jemand auf solch eine Idee kommen würde. Es hört sich für manch einen völlig absurd an, aber für Peter I. war es eine Maßnahme, um sein Land an den Westen anzupassen.

19. Viele Schönheitswettbewerbe

Russland ist ein Land, das schon manch eine Schönheit hervorgebracht hat und deswegen gibt es, genau wie in Amerika, sehr viele Schönheitswettbewerbe, um eine würdige Kandidatin für internationale Wettbewerbe zu ermitteln.

Ein Schönheitswettbewerb ist für die Teilnehmerinnen mehr als nur ein sinnloser äußerlicher Vergleich, sie bekommen meistens einen Preis und außerdem einen enormen Werbeeffekt.

In der Regel werden die Kandidatinnen nicht nur nach ihrem Aussehen, sondern auch nach anderen menschlichen Kompetenzen, die von der jeweiligen Gesellschaft als wichtig empfunden werden, beurteilt. Sie müssen sich durch eine Reihe von Wettbewerben mit unterschiedlichen Kategorien, wie zum Beispiel eine Talentshow, schlagen und auch wichtige politische oder gesellschaftliche Fragen beantworten.

20. Eine der größten Erdölreserven

Russland wird als Gigant, was die Erdölexporte angeht, bezeichnet. Das liegt daran, dass Russland eine der größten Erdölreserven der Welt besitzt und Russland hat riesige Erdöl-Pipelines in ganz Europa verteilt.

Insgesamt sind Russlands unglaubliche Pipelines 259.913 Kilometer lang. Obwohl sich ein solches Thema nicht besonders anhört, ist zu bedenken, dass die Erde nur einen Umfang von 40.075 Kilometern hat, was bedeutet, dass sich Russlands Pipelines leicht sechsmal um die Erde wickeln könnten.

Zu Russlands Nachteil müssen sie sich eingestehen, dass sie nicht mehr so viel Erdöl wie früher befördern, was bedeutet, dass ihnen die natürlichen Reserven langsam, aber sicher ausgehen.

21. Die Schere wird größer.

Moskau, die Hauptstadt Russlands, beherbergt nicht nur äußerlich sehr ansprechende Menschen, sondern auch viele Oligarchen, die sehr willig sind, zu investieren und dadurch den russischen Markt antreiben und voranbringen, wodurch mehr ausländische Investoren angelockt werden.

Ganze 62 Milliardäre leben in Moskau, im Vergleich, in London und Hongkong leben „nur“ 43 Milliardäre. Sie kristallisierten sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion heraus, nutzten diese Gelegenheit und wurden unglaublich reich.

Die Vermögensverteilung in Russland ist eine, die weltweit einzigartig ist, denn etwa ein Drittel des Wohlstands liegt in den Händen von ungefähr 0,0001 Prozent der Russen. Der durchschnittliche Erwachsene in Russland muss mit umgerechnet neun Tausend Euro im Jahr auskommen.

22. Mode? Kein Problem!

„Die russische Frau macht vor nichts Halt. Wenn es in Mode ist, Söckchen zu tragen, Glitzer, Strass und verschiedene Prints, kombiniert sie das alles in einem Look“, so Dasha Gauser bei einem Interview.

Russland ist einer der ganz Großen, was Mode angeht, Russland ist einer der Hauptakteure in der sich ständig wandelnden Show der Modekultur.

Russland liefert nicht nur wunderschöne Models, sondern auch die dazugehörige Kleidung. Russland ist noch nicht auf Londoner oder Pariser Status, doch es holt langsam, aber sicher auf. St. Petersburg wurde mittlerweile zum Wohnsitz vieler Modedesigner und man darf gespannt sein, wie sich die Stadt auf die Inspiration auswirkt.

23. Tödlich? Mehr als das!

Die meisten Industrienationen haben Probleme mit der Umweltverschmutzung aufgrund unregulierten Wirtschaftswachstums, aber Russlands Problem mit der Umweltverschmutzung ist nicht nur ärgerlich, sondern kann in manchen Regionen auch tödlich sein.

Während die Dämpfe von Moskaus Range Rover nicht viel Schaden anrichten, ist es wahrscheinlich, dass ein Schritt in die Nähe des Karatschai-Sees zum Tod führt. Tatsächlich kann der Mensch innerhalb einer Stunde an den Folgen der Strahlenvergiftung sterben, die durch das verseuchte Wasser verursacht wird, das aus der nahe gelegenen Nuklearanlagen resultiert. Es überrascht nicht, dass der Karatschai-See als der am stärksten verschmutzte Ort der Erde gilt.

24. Zweisamkeit für den Staat

Während dies zu schön klingt, um wahr zu sein, entschied sich der Gouverneur von Uljanowsk, dem Bevölkerungsrückgang des Landes entgegenzuwirken, indem er die Russen mit Geldpreisen und anderen Geschenken dazu anregte, sich zu vermehren!

Mit ausreichender Unterstützung erklärte er den 12. September zum „Tag der Empfängnis“ und im Laufe der Jahre war die Politik erfolgreich, da sich die Geburtenraten in der Regel neun Monate nach dem Urlaub verdreifachten. Der Urlaub gewährt Arbeitnehmern in Beziehungen und Ehen einen halben Tag von der Arbeit für ein wenig Zweisamkeit. Dieses Privileg nutzen viele, weshalb sich die Geburtsraten stabilisiert haben. Vielleicht sollte Deutschland auch so eine Maßnahme einführen. 

25. Weit entfernt? Nicht mehr!

Russische Ingenieure waren schon immer für eher experimentelle und ausgefallene Ideen bekannt. Aber diesmal haben diese eine andere Dimension angenommen, bei diesem Unterwassertunnel, der den Anschein erweckt, dass die Welt ein wenig näher zusammenrückt.

Russische Ingenieursvisionäre gehen davon aus, dass eine Reihe von Tunneln eines Tages Mutter Russland mit dem kältesten Bundesstaat der USA, Alaska, verbinden kann!

Das 65-Milliarden-Dollar-Projekt sieht vor, dass drei Seetunnel Russland mit Alaska verbinden und Autos dorthin fahren können. Die Idee von diesem Unterwassertunnel übersteigt unsere Vorstellungskraft. Aber es gibt ohnehin noch vieles zu klären, wie zum Beispiel, wie man die Abgase der Autos filtert und ob es bei der derzeitigen Umweltsituation sinnvoll ist.