Das sind die 13 schaurigsten Orte der Welt

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Bild: Pixeljoy / Shutterstock.com

Nicht mehr lange und es beginnt die schaurigste Zeit des Jahres bei uns. Am 31.10. ist es wieder so weit und der Gruselspaß kann beginnen. Wir haben für euch jetzt schon die gruseligsten und zugleich atemberaubenden, verlassenen Orte der Welt zusammengetragen. Traust du dich weiterzulesen? Achtung, es wird schaurig…

Wir führen euch durch ein verlassenes, ehemaliges Krankenhaus oder zu einem völlig einsamen und verlassenen Leuchtturm auf der Insel Sachalin. Bist du bereit für ein wenig Nervenkitzel und Orte, die du sicher so schnell nicht vergessen wirst? Bestimmt wirst du dich von Zeit zu Zeit an Walking Dead oder den letzten Horrorfilm zurückerinnert fühlen, den du gesehen hast. Jetzt wollen wir aber nicht mehr länger warten und los gehts mit unserer schauderhaften Reihe!

1. Sachalin, Aniva Rock Leuchtturm

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Bild: VladimirE / Shutterstock.com

Na, hat sich die Gänsehaut bei euch schon eingestellt? Falls nicht, dann schaut euch diesen gruseligen Leuchtturm einmal genauer an. Völlig einsam thront dieser an der Südspitze der russischen Insel Sachalin. Im Jahr 1939 haben die Japaner diesen Leuchtturm auf einem Felsen erbaut, der zu einem Ring von mehreren Leuchttürmen gehört. Der Leuchtturm ist sehr schwer zu erreichen und war bis 1991 sogar militärisches Sperrgebiet. Japan und Russland stritten sich um das Grenzgebiet, dass sich sowohl im japanischen, als auch im Ochotskischen Meer befindet.

Dieser Leuchtturm wäre wahrlich der perfekte Ort für einen neuen Gruselfilm, oder nicht? So heruntergekommen und einsam auf einem steinigen Felsen wäre dieser Leuchtturm doch eine perfekte Kulisse für Walking Dead oder für den im November erscheinenden Kinofilm „Der Leuchtturm“. Es bleibt weiter spannend…

2. Kroatien, Malo Grablje Geisterdorf

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Bild: Leon T / Shutterstock.com

Bestimmt kennt ihr Bilder von der schönen Ferieninsel Hvars in Kroatien. Die Partyinsel mit türkis schimmernden Wasser, Restaurants und Jachten wo hin das Auge reicht, hat ihren Glanz nicht verloren. Aber wusstet ihr das nur 30 Minuten entfernt das verlassene Geisterdorf Malo Grablje liegt? Dieses Dorf wurde von einer Plage befallen, dass die schönen Felder von Lavendel und Weinreben zerstört hat. Die Bewohner mussten das Dorf verlassen.

Die Einwohner sind auch niemals zurückgekehrt, sondern haben sich in dem nur zwei Kilometer entfernen Milna ein neues Zuhause aufgebaut. Damit waren 23 Familien und 180 Menschen von heute auf Morgen aus dem Dorf verschwunden. Wer heute eine Reise dorthin macht, wird also niemanden mehr vorfinden und hoffentlich gibt es dort in der verlassenen Ruine auch keine Geister…

3. Japan, Nara Dreamlands

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Bild: Logan Bush / Shutterstock.com

In Freizeitparks brodelt das Leben! Überall ist Kinder lachen zu hören, Gruppen von Schulklassen, die glücklich zu den Achterbahnen rennen und lautes Geschrei von den Fahrgeschäften. Der Duft nach Zuckerwatte und gebrannten Mandeln liegt in der Luft. So war es auch einmal im Nara Dreamlands Freizeitpark im Süden von Japan. Leider hat dieser Park kein schönes Schicksal ereilt, die Besucher blieben aus und so schloss der Park seine Türen für immer. Heute holt sich die Natur zurück, was vorher ihr gehört hat, die Fahrgeschäfte sind von Grün überwuchert und Sträucher und Bäume breiten sich über den ganzen Park aus.

Der Park wurde 2015 von einem anderen Unternehmen gekauft. Die nächsten Schritte sind aber unklar, da der Park bis jetzt noch nicht abgerissen oder umgebaut wurde. Es bleibt also spannend, ob sich dieser schaurige Park in Zukunft wieder in einen schönen Freizeitpark verwandelt oder er die Kulisse für die nächste Walking Dead-Staffel sein wird!

4. Estland, Folter Knast

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Bild: Julija Sh / Shutterstock.com

Die letzten Orte sind euch nicht schaurig genug gewesen? Dann haben wir jetzt für euch etwas richtig gruseliges und dieser Ort ist nicht mal weit so weit von uns entfernt. Dieses gruselige Militärgefängnis befindet sich an der Küste Tallinns und war ursprünglich eigentlich als Festung erbaut. Der Ort ist seit 2007 eigentlich ein Kulturzentrum, aber die Besucher schaudert es weiterhin, wenn sie durch die Räume von Patarei wandern. Es gibt manche verrostete Betten, die immer noch bezogen sind und in die Zellwände wurden Striche eingeritzt, mit denen sich die früheren Gefangenen Kalender machten.

Damit nicht genug Grusel… es gibt viele, die behaupten, dass es in Patarei spuken würde und die Geister das Gefängnis immer noch heimsuchen. Eines ist sicher, dieser Ort hinterlässt auf jeden Fall, ein unheimliches Gefühl bei den Besuchern.

5. New York, Horror Insel North Brother Island

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Google Street View

Eine Horror-Insel in New York? Kannst du dir das vorstellen? Ja, die gibts wirklich, das ist kein Scherz. Zwischen dem East River und der Bronx gibt es eine Meerenge, die sich das Höllentor nennt. Diese Stelle hat extrem gefährliche Strömungen und brachte im 19. Jahrhundert zahlreiche Schiffe zum Sinken. Die Gebäude auf der kleinen Insel „North Brother Island“ sind längst von der Natur eingenommen und wurden zahlreich überwuchert.

Jetzt kommt aber der gruselige Part dieser Geschichte. Im 19. Jahrhundert gab es hier, nämlich ein Quarantäne-Krankenhaus mit grauenhaften hygienischen Zuständen. Es gab weder genug Personal, noch genug medizinische Geräte. Die Insel hat später dann auch noch Medikamentenabhängigen gedient, die einen Entzug machen mussten. Der Legende nach, wurden diese so lange in die Räumlichkeiten eingesperrt, bis sie ihre Sucht überwunden hatten. Die Insel ist, seit die Klinik geschlossen ist, verlassen und bleibt für die Öffentlichkeit verschlossen.

6. Kanada, Gesiterstadt Kitsauld

Würdest du gerne ein komplett menschenleeres Dorf sehen? Dann müssen wir dich leider direkt enttäuschen, denn Kitsault in Kanada ist für die Öffentlichkeit verschlossen. Das Dorf liegt nördlich von Vancouver, direkt an der Grenze zu Alaska. Seit 1982 ist es bereits menschenleer und trotzdem blieb die Architektur erhalten. Die Häuser sind auch immer noch komplett eingerichtet, so als würden die Menschen bald wieder zurückkehren.

Früher war Kitsault als Wohnort für Minenarbeiter gedacht, aber diese wurde dann durch einen Preisfall, des dort angebauten Metalls, geschlossen. Dort ist jetzt also eine verlassene Stadt, die immer noch bewacht und gepflegt wird. Welche Geister hier wohl ihr Unwesen treiben.

7. Rumänien, einsames Kasino

Ein Wahrzeichen des Landes ist dieses schöne Kasino, das 1910 eröffnet wurde. Das Cazinoul din Constanța – das Kasino von Constanta in Rumänien hat damals reiche Familien und sogar royale Persönlichkeiten gedient. Hier war es immer amüsant, egal ob Geld verspielt wurde oder getanzt, das Kasino war immer belebt. Es war später, während des Zweiten Weltkriegs, sogar ein Krankenhaus. Leider wurde dieses schöne Gebäude dann 1990 geschlossen.

Mittlerweile ist das Gebäude entsprechend heruntergekommen. Der Putz brökelt und die Wandverzierungen und Tapeten haben schon bessere Zeiten gesehen. Vielleicht geistert mittlerweile sogar die ein oder andere verlorene Seele durch die leeren Gemäuer…

8. Florida, USA, einsamer Disney-Park

Es sollte ein Ort des Vergnügens sein, an dem Kinder lachen und Spaß haben können. Leider kam es für den Wasserpark mit zahlreichen Rutschen und Pools ganz anders. Der Park hatte eine Besonderheit, er war nämlich von Natur umgeben und gewann das Wasser aus dem angrenzenden See. Doch dann plötzlich musste der Park 2001 geschlossen werden. Keiner weiß warum.

Es gibt natürlich mehrere Theorien. Viele glauben, dass es an einer Verunreinigung des Wassers aus dem See gelegen hat, dass vielleicht durch einen Parasiten nicht mehr sauber war oder es waren die sinkenden Besucherzahlen, die Anlass gaben den Park zu schließen. Seit 2005 ist klar, dass der Park nicht wiedereröffnen wird. Die Natur holt sich mittlerweile zurück, was ihr genommen wurde und für River Country ist die Hoffnung eines neuen Wasserparks damit vorbei.

9. Japan, Aokigahara Forest

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Bild: mokokomo / Shutterstock.com

So kommen wir wieder zu richtig gruseligen Orten, da unsere Liste sich ja um die schaurigsten von ihnen dreht. Wie wäre es mit einem dunklen Wald in dem jährlich 78 Personen Selbstmord begehen? Klingt grauenhaft. Dann solltest du vielleicht nicht weiterlesen. Angeblich soll nämlich ein Roman, der aus dem Jahr 1960 stammt für all diese Selbstmorde verantwortlich sein. In diesem schaurig dunklen und von Wurzeln bewachsenen Wald begehen nämlich zwei der Hauptpersonen Selbstmord.

Die unter euch die lebensmüde sind können ja wie die anderen zum Fuße des Mount Fuji pilgern. Pass aber auf, den hier kann, man sich leicht verirren und Angstzustände bekommen. Am Parkplatz dieses Waldes stehen verlassene Autos, deren Besitzer in den Wald gegangen und nie wieder herausgekommen sind. Gruselig, oder?

10. Louisiana, Myrtles Plantage

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Bild: vitalez / Shutterstock.com

Hast du schon mal was von einem der am meisten heimgesuchten Häuser gehört? Nein, dann stelle ich dir hiermit die Myrtles Plantage in Louisiana vor. Ein Foto mit zwei Gebäuden und einer Gestalt, die die arme verschränkt ist der Grund für verschiedene Theorien. Ist das der Geist eines Sklavenmädchens? Und warum sind die Bretter durch das Mädchen hindurch ebenfalls sichtbar? Zugegeben, das ist wirklich scary.

Wahrscheinlich handelt es sich bei dem Mädchen, um Chloe, die junge Geliebte des Plantagenbesitzers, die aus Eifersucht die Frau und Tochter vergiftet hat. Die beiden verstarben an der Vergiftung und die Sklaven haben die Rache des Besitzers gefürchtet und sie am Baum aufgehängt, danach die Leiche in den Missisippi geworfen. Der Baum und drumherum leuchten bei Sonnenschein sehr eindrucksvoll. Klingt nach einer super Gruselaction für ein Wochenende? Dann nichts wie hin, denn hier kann man einen Hotelaufenthalt oder eine Tour buchen.

11. Korea, Gonjiam Psychiatric Hospital

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Bild: Joshua Davenport / Shutterstock.com

Wir haben uns auf die Suche nach den am meisten heimgesuchten Gebäuden gemacht. Auf unserer Liste darf damit, dieses verlassene Krankenhaus nicht fehlen. Ganz nah an der kleinen Stadt Gwanju, südöstlich von Südkorea, befindet sich das einsame Gonjam Psychatric Krankenhaus. Hier findest du eingeschlagene Fenster, rostige Türen und grauen Beton. Definitiv ein schauriger Ort.

Es wurde in den 90er Jahren auf einmal geschlossen. Es kursieren viele Gründe, die die plötzliche Stilllegung erklären, aber der beliebteste davon ist auch der gruseligste. So sagt man, das über zehn Jahre die Patienten und Mitarbeiter auf einmal und ohne Grund tot in ihren Zimmern lagen oder an ihren Schreibtischen im Büro gefunden wurden. Gruselig, oder? Was da wohl passiert ist?

12. Geisterschiff Queen Mary

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Bild: Angel DiBilio / Shutterstock.com

Bestimmt kennt ihr die gruseligen Geschichten, die um das Geisterschiff Queen Mary kursieren. Es sollen dort nämlich schon über 150 Geister ihr Unwesen getrieben haben. Es gibt Geschichten von Wasserhähnen, aus denen Wasser strömte, ohne das jemand diese aufgedreht hatte oder Bettbezüge, die plötzlich nicht mehr an ihrem Platz waren. Das Schiff ist heute sogar ein Hotel und befindet sich am kalifornischen Long Beach.

Du willst also selber ein wenig auf den Spuren der Geister wandeln oder paranormale Aktivitäten messen? Hier werden nämlich immer wieder Geister gesichtet. Die Gruseltouren sind sogar noch extremer, als nur eine Nacht in diesem ungewöhnlichen Hotel, diese führen dich nämlich in die Tiefen der Queen Mary und decken die Geheimnisse auf, die kein Hotelgast kennt.

13. Edinburgh, Greyfriars Kirkyard

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Bild: Hitdelight / Shutterstock.com

Jetzt nominieren wir mal einen der gruseligsten Orte der Welt, und zwar Greyfriars Kirkyard im schottischen Edinburgh. Hier befindet sich nämlich ein Friedhof, der sogar tagsüber gruselig erscheint. Im 16. Jahrhundert wurden hier die Toten beigesetzt und seitdem gibt es verschiedene gruselige Geschichten rund um diesen Ort.

Immer wieder berichten Besucher und Mitarbeiter des Friedhofes von Übergriffen, die sie im Dunkeln erlebt haben sollen. Das Ganze fand nahe des „Covenanters‘ Prison„, eine unzugängliche Sektion, im südlichen Teil des Friedhofes statt. Es gab einige die 1638 einen Pakt gegen die königliche Familie Stuart unterzeichnet hatten und besiegt wurden. Für genau diese diente es 1679 als Gefängnis. Ein Teil wurde befreit und gerettet, aber die anderen Insassen starben elendig oder sind hingerichtet worden. Der Mann, der den Befehl dazu gab, ist ebenfalls auf diesem Friedhof begraben. Wer Lust auf eine Gruselführung hat, der kann sich den schaurigen Friedhof nachts ansehen. Gänsehaut und gruselige Momente garantiert…