33 Jahre später, 19 Bilder aus Tschernobyl

10. Von Tschernobyl nach Deutschland

Bild: Christopher Moswitzer / Shutterstock.com

Nachdem die Information über die Geschehnisse in Tschernobyl die Bundesrepublik Deutschland erreicht haben, rechnet auf offizieller Seite trotzdem niemand damit, wie weit sie die radioaktive Wolke tatsächlich ausbreiten und welches Unheil sie mit sich bringen würde.

Friedrich Zimmermann, zum damaligen Zeitpunkt Bundesinnenminister, lässt am 29. April in einem Interview mit der Tagesschau verlauten, dass eine Gefährdung absolut auszuschließen sei. Herr Zimmermann war für Sachverhalte rund um das Thema „Umwelt“ Ansprechpartner, der Regierung und der Annahme, eine Gefahr für Leib und Leben würde ausschließlich in einem Radius von rund 60 km, ausgehend vom Reaktor bestehen.

Diese Fehleinschätzung wurde noch von vielen weiteren Personen und Institutionen geteilt, beispielsweise schrieb die Stuttgarter Zeitung im Mai des Jahres 1986, das die badenwürttembergische Landesregierung verkünden ließe, es besteht keine Gefahr im 2000 Kilometer weit entfernten Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt schwebte die radioaktive Wolke längst unsichtbar und unheilschwanger über den Köpfen der Deutschen.





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Der längste aufgezeichnete Regenbogen erschien am 30. November 2017 über Taipei, Taiwan, und dauerte fast 9 Stunden. Regenbogen entstehen durch die Brechung, Streuung und Reflexion von Licht in Wassertropfen, was zu einem Spektrum von Farben am Himmel führt. Solch langanhaltende Regenbogen sind seltene und wunderschöne Naturphänomene.