19 Passagiere, welche den Flug komisch machten

Bild: Imago/ Panthermedia

Flüge stehen für viele Menschen auf der regelmäßigen Tagesordnung und sind oftmals unumgänglich. Einige Personen müssen sich häufig auf Geschäftsreise begeben und reisen daher mit dem Flugzeug. Andere wiederum nutzen den Flieger nur selten, beispielsweise für eine Urlaubsreise oder für einen entfernten Besuch.

Die meisten Flüge verlaufen ohne besondere Vorkommnisse und sind auch recht schnell wieder vorbei. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, bei welchen auf Flügen kuriose Zwischenfälle passieren. Und dabei muss es sich nicht zwangsläufig um eine Entführung handeln. Selbst „normale“ Passagiere sorgen gelegentlich für schräge Blicke. Wir haben die 19 kuriosesten Vorfälle an Bord von Passagiermaschinen für euch zusammengefasst.

1. Diese Situation stank dem Nachbar

Dieser Passagier hatte wohl einen sehr langen Aufenthalt am Flughafen. Möglicherweise zog er sich deshalb seine drückenden Schuhe aus, welche er bereits seit Stunden loshaben wollte. Oder er wollte sie einfach mal intensiv auslüften. Das würde auch erklären, warum er selbst die Sohlen auf der Armlehne ausbreitete.

Anscheinend stanken sie so sehr, dass er sogar einen Mundschutz benötigte, um dem furchtbaren Geruch zu entgehen. Oder entstand dieses Bild möglicherweise schon zu Corona-Zeiten? Wir sind uns ziemlich sicher, dass der Nachbar ziemlich angewidert über dieses Szenario war. Bei sowas hilft auch kein Sicherheitsabstand mehr… Verständlich ist es ja, wenn man mal seine Schuhe auszieht aber sooo?

2. Bei der piept’s wohl

Zugegeben ist es keinem Tier zu wünschen, über viele Stunden im Laderaum des Flugzeugs zu verweilen. Während es einige Leute recht locker sehen und auf den Mut und die Disziplin ihrer Liebsten in diesem Zeitraum vertrauen, sah dies jene Frau wohl etwas anders und nahm ihren geflügelten Liebling direkt mit ins Flugzeug. Das sieht man auch nicht alle Tage…

Die übrigen Passagiere dürften nicht schlecht gestaunt haben, als sie sahen, dass diese Dame einen Papagei auf ihrem Schoße hatte. Und erst recht schauten sie verdutzt, als dieser am Ende damit begann, den Gang auf und ab zu fliegen. Hoffentlich passierte ihm wenigstens kein „Missgeschick“ dabei.

3. Zu Tode gelangweilt

Dass Flüge häufig sehr langatmig werden können, ist allgemein bekannt. Ganz besonders dann, wenn der Flug bis zu 12 Stunden dauert. Sind in dieser Zeit auch keine besonderen Möglichkeiten zur Ablenkung vorhanden, so ist es nicht verwunderlich, dass der ein oder andere Passagier hier gerne einmal kurzzeitig wegdöst.

Nichts zu Lesen und kein interessanter Bordfilm? Das geht ja mal gar nicht! Ganz offensichtlich hat dieser Passagier vergessen, die passenden Reise-Utensilien ins Handgepäck zu legen, wie etwa eine Zeitschrift, das Handy oder ein gutes Buch. Nun ja, wenigstens seine Sitznachbarin fand den Flug durch dieses Vorkommnis sichtlich aufregender und sehr lustig.

4. Gesichtspflege vor versammelter Mannschaft

Die meisten Menschen, welche einen gepflegten Eindruck hinterlassen, benötigen hierfür oft viel Arbeit und Mühe. Es hilft nicht einfach nur aufzustehen und nichts zu tun. Allerdings halten sich die meisten davon an die goldene Regel, ihre Gesichtspflege im eigenen Badezimmer zu betreiben. Die wenigsten erledigen dies wohl in einem öffentlichen Flugzeug. Außer diese Dame vielleicht…

Ganz offensichtlich schien es sie nicht zu stören, ihre Pickel vor Publikum auszudrücken. Allerdings waren sämtliche Passagiere ganz bestimmt nicht sehr angetan von dieser Darstellung. Möglicherweise lernt sie etwas für die Zukunft, jetzt nachdem diese Aufnahme publik wurde. Ist schon etwas ekelhaft… Weiter gehts mit „Das ist meine Mama“.

5. Das ist MEINE Mama!

Und noch ein Passagier, welchem es offenbar schwer fiel, den gesamten Flug über wach zu bleiben. Das ist auch verständlich, denn wie wir anhand seiner Maske erkennen können, war es tatsächlich bereits Zeit, zu schlafen. Allerdings lehnt er seinen Kopf nicht etwa gegen seine Ehefrau, so wie es auf der Aufnahme aussieht.

Die Frau, an welche sich der schlafende Mann schmiegt, war die Mutter des Fotografen, welcher dieses Bild schoss. Und bei diesem Sitznachbarn handelte es sich tatsächlich um einen wildfremden Passagier. Ob der Sohn wohl sehr eifersüchtig war? Ganz offensichtlich nahm Mami die Situation deutlich mit dem nötigen Humor!

6. Freche Füße

Es kommt tatsächlich häufiger vor, dass sämtliche Passagiere in Flugzeugen ganz plötzlich Bekanntschaft mit fremden Füßen machen dürfen. So wie hier, als dieser Mann ganz offensichtlich ziemlich schockiert über diese Tatsache war. Sein Gesichtsausdruck spricht jedenfalls Bände…

Allzu böse dürfte er über den überraschenden Vorfall jedoch nicht gewesen sein. Schließlich schoss er sogar ein Selfie. Sowohl von den Füßen, als auch von seiner verwunderten Visage. Wie kommt es nur, dass sich einige Passagiere wohl eindeutig nicht im Griff haben, was die Verlegung der Füße in einem Flugzeug betrifft? Beim Vordermann haben sie definitiv nichts zu suchen! Auch wenn sie so hübsch lackiert sind, wie diese…

7. Nur die halbe Show

Einigen Passagieren scheint es vollkommen egal zu sein, ob auch die anderen Passagiere an Bord einen schönen Flug genießen dürfen. So wohl auch dieser egoistischen Person, welche ihre Jacke einfach über ihren Sitz hängte und somit ihrem Hintermann den Blick auf den Bildschirm versperrte. Wie verplant kann man eigentlich sein?

Eigentlich müsste sie doch allein vom logischen Denken her darauf gekommen sein, dass auch der Hintermann, genau wie sie, über einen Bildschirm verfügt, auf welchem dieser einen Film oder die Rute ansehen wollte. Dank dieser Schnepfe sah er diesen leider nur zur Hälfte. Das nächste Mal nehmen Sie Ihre Jacke gefälligst auf den Schoß!

8. Immer in Form bleiben, Soldat!

Einem wirklich sportlichen Menschen ist es egal, ob er seine Trainingseinheiten zu Hause, in einem professionellen Fitnessstudio oder auch eben im Flugzeug absolviert. Schließlich müssen wir ja stets gut in Form bleiben, oder nicht? Allerdings ist es nicht regelmäßig an der Tagesordnung eines Fluges, dass dort Liegestützen durchgeführt werden.

Was mussten sich wohl die anderen Passagiere denken? Und vor allem: Störte sich das Personal nicht daran, dass die Aktivität dieses Mannes den Zugang zu ihrem Service Bereich behinderte? Möglicherweise musste er sein Training beenden, bevor er die tausendste Liegestütze erreichte. Kein Grund zur Sorge, sobald das Flugzeug landete, konnte er sein Programm weiter durchziehen.

9. Zähne putzen ist wichtig!

Zahnpflege ist einer der wichtigsten Aspekte, was unsere Körperpflege anbelangt. Das wusste sehr wahrscheinlich auch dieser Passagier, welcher sich seine Zähne in aller Öffentlichkeit während des Fluges putzte. Also wirklich, hätte er damit nicht wenigstens kurz auf die Toilette gehen können?

Möglicherweise herrschten gerade stärkere Turbolenzen und das Aufsuchen der sanitären Anlagen war ihm nicht möglich. Ganz offensichtlich waren die anderen Passagiere etwas verärgert durch seine Handlung und machten ihm dies auch deutlich. Was den hygienischen Menschen jedoch nicht störte. Unbehelligt brachte er seine Körperpflege zu Ende. Wer will schließlich schon Karies bekommen? Dieser Mann wird diesbezüglich wahrscheinlich keinerlei Probleme haben…

10. Sicherheit geht vor

In heutigen Zeiten gibt es eine Menge Menschen, welche sich gegen sämtliche Viren, Bakterien und sonstigen Krankheitserreger schützen wollen. Manche gehen dabei jedoch über einen gewöhnlichen Mundschutz und Einweghandschuhe hinaus. So auch diese Passagierin, welche sich in einer Ganzkörper-Plastiktüte ins Flugzeug begab. Wie krass ist das denn bitteschön? Wurde dies vom Personal überhaupt genehmigt?

Diese Darstellung wirft gleichzeitig die Frage auf, ob diese Passagierin möglicherweise bereits ermordet ins Flugzeug verfrachtet wurde. Alles erinnert irgendwie an eine Art kuriosen Mafia-Film. Was meint ihr? Wurde sie tatsächlich Opfer einer Entführung oder hatte sie einfach nur massive Panik vor potentiellen Krankheitserregern? Eure Entscheidung.

11. Ein unangenehmes Aroma

Es ist ganz einfach eine Tatsache, dass sich in den meisten Schuhen aller Menschen nach einiger Zeit Schweiß bildet. Und dieser führt zu schlechten Gerüchen. So erging es wohl auch diesem älteren Herrn, welcher den „Duft“ offensichtlich nicht mehr ertragen konnte und sich noch im Flugzeug seiner Schuhe entledigte.

Doch damit noch nicht genug. Er benutzte die Klimaanlage über seinem Sitz, um seine Schuhe dadurch einmal gründlich auszulüften. Dass er mit dieser Aktion höchstwahrscheinlich seinen Schweißgeruch im gesamten Flugzeug verteilte, war ihm ganz offenbar nicht so recht klar. Die armen Passagiere, welche von diesem Geruch unfreiwillig kosten durften, können uns allen sehr leid tun.

12. Fußpflege

Regelmäßige Fußpflege ist nicht nur aus ästhetischen Gründen ratsam, sondern wird auch regelmäßig vom Arzt empfohlen. Allerdings will der Doktor bestimmt nicht, dass das Schneiden der Nägel auf einem Flug erledigt wird. Diese Maßnahme gehört, wie auch das Zähne putzen oder das Ausdrücken von Pickeln ins eigene Badezimmer.

Ganz zu schweigen davon, dass dieser Anblick nun wirklich alles andere als appetitlich ist. Die Sitznachbarn dürften angemessen geschockt reagiert haben. Und vergessen wir nicht das zuständige Putzpersonal, welches auch ohne das Auflesen von Fußnägeln bereits genug zu tun hat. Kaum zu glauben, dass hier einfach kein Charmegefühl zu sehen ist. Manchen Menschen fehlt eindeutig das nötige Feingefühl, einfach widerlich sowas…

13. Eine Mörderpuppe im Flugzeug?

Wer kam bitte auf die Idee, Chucky die Mörderpuppe mit ins Flugzeug zu nehmen? Jeder, der die Horrorfilmreihe von Chucky kennt, dem ist bewusst, wozu dieser kleine Kerl mit den roten Haaren fähig ist. In den Filmen ist die Puppe ein blutrünstiger Massenmörder, welchem keiner allein auf der Straße begegnen möchte. Was also hatte er in einem Flugzeug zu suchen?

Ganz offensichtlich kannten die Passagiere die Figur von Chucky und reagierten dementsprechend schockiert. Doch keine Sorge: Hätte diese Puppe tatsächlich die Seele eines Massenmörders in sich, so hätte dies das zuständige Sicherheitspersonal ganz bestimmt bereits am Boden entdeckt. Hoffen wir zumindest…

14. Aufdringliche Frisur

Fakt ist, dass wir uns leider nicht aussuchen können, mit welchen Menschen wir gemeinsam auf eine Flugreise gehen. Die meisten von uns hatten es schon einmal mit einem oder sogar mehreren unangenehmen Personen zu tun, welche man am liebsten direkt aus dem Fenster geworfen hätte. Gerne auch ohne Fallschirm…

Dieser Passagier erschrak sich möglicherweise nicht schlecht, als ihm ein dichtes Büschel Dreadlocks entgegen stieß, welches optisch auf den ersten Blick an eine stark behaarte Spinne erinnerte. Wäre er frech gewesen, hätte er die Haare einfach mal eben zusammen geknotet. Zum Glück blieb er brav und tolerierte es. Es konnte sich ja nur noch um Stunden handeln…

15. Zu viele Laptops

Immer wieder kommt es vor, dass sich Passagiere auf Flügen sehr eingeengt fühlen und regelmäßig etwas vom Raum des Sitznachbarn einfordern. So auch dieser Passagier, welchem für den Flug nicht etwa EIN Laptop genügte. Ganz offensichtlich arbeitete er an einem und nutzte das andere Modell zur Unterhaltung, indem er sich den westlichen Comedy-Klassiker „Blazing Saddles“ rein zog.

Höchstwahrscheinlich war der Sitznachbar zu höflich, um berechtigten Einspruch zu erheben. Eventuell war jedoch auch dieser ein Fan des Films und nutzte die Gelegenheit zum Mitgucken. Aber warum auch immer er nichts gesagt hat: Sich so dermaßen breit zu machen, ist auf einem Flug ein derartiges No-Go!

16. Ein merkwürdiges Paar

Auch in einer Beziehung lernen die wenigsten Menschen nur vollständig aus. Je länger zwei Parteien zusammen sind, desto mehr „Macken“ kommen auch ans Tageslicht. Unter anderem sehr seltsame Schlafgewohnheiten. In dieser Hinsicht haben wir hier ein perfektes Beispiel zu Tage gefördert.

Während es dem Ehemann nichts ausmacht, friedlich im Sitzen zu dösen, muss seine Frau dagegen ihre Beine gen Himmel strecken. Und liegt dabei auch noch auf dem Boden. Ist das nicht furchtbar ungemütlich? Egal, die Hauptsache ist doch, dass beiden an Bord ein erholsamer Schlaf gewährleistet schien. Hoffen wir nur, dass die Frau nach ihrem Ausstieg nicht unter starken Rückenschmerzen litt.

17. Interessante Haare

Stell dir vor, du bist gerade an Bord gekommen, hast es dir gemütlich gemacht und bist nun bereit, für einen entspannten Film. Was kann jetzt noch schief gehen? Nun ja, so einiges würden wir mal behaupten. Ganz besonders dann, wenn die Vorderfrau oder der Vordermann seine Mähne urplötzlich nach hinten wirft und somit die gesamte Sicht auf den Monitor verdeckt.

Im dümmsten Fall schläft die Person auch noch ein und wird sich die nächsten Stunden nicht mehr rühren. Das würde bedeuten, dass du auf den ersehnten Film verzichten musst und lediglich die Haare von der Person vor dir bewundern darfst. Möglicherweise sogar für mehrere Stunden.

18. Das Spiel mit den Füßen

Es gibt tatsächlich einige Fluggesellschaften, welche diverse Unterhaltungselektronik während der Flüge anbietet. So zum Beispiel auch Spiele, welche auf dem Bildschirm vor dem Sitz gespielt werden können. Ziel ist es hier die Flugzeugtüre mit den Füßen aufzubekommen. Kinder lieben in aller Regel Spiele wie Tetris oder Shoots, Erwachsene bevorzugen eher ein klassisches Kartenspiel.

Es scheint jedoch auch Menschen zu geben, welche diese Spiele nicht mit den Händen, sondern mit ihren Füßen ausführen. So auch dieser Passagier, welcher sich den etwa 5-stündigen Flug mit einem virtuellen Kartenspiel verkürzte. Tat er es nur Jux oder hatte er möglicherweise gar keine Hände mehr? Hoffentlich wurde dieses Display nach Ankunft gründlich abgewischt…

19. Ein Platz fürs Cello

Dieser Passagier kaufte tatsächlich einen zweiten Sitzplatz, um darauf sein geliebtes Cello zu positionieren. Hätte er das Instrument nicht einfach in den Frachtraum geben können? Das wäre womöglich auch sehr viel billiger für ihn gewesen. Und auch deutlich handlicher für die Stewardessen, welche sehr große Mühe hatten, ihren Service um das Cello herum, auszuführen. Wieso denn auch nicht?

Da er diesen Sitzplatz jedoch gekauft und reserviert hatte, so verblieb ihm natürlich auch das Recht, dort sein Instrument zu platzieren. Auch wenn er regelmäßig vom Personal gefragt wurde, ob dies tatsächlich nötig war. Dieser Flug war definitiv Musik in den Ohren des Virtuosen.