15 Signale der Natur, die dir dein Leben retten könnten

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Naturphänomene und Naturkatastrophen können nicht nur ganze Städte, Ortschaften oder Territorien zerstören, nein, ein kleines Problem oder Verkettungen von verschiedenen Naturereignissen können natürlich auch unser eigenes Leben in Gefahr bringen.

Meistens wird uns geraten, in Momenten oder Situationen die uns suspekt vorkommen, lieber die Polizei oder eine andere Institution zu alarmieren, damit man sicher aus der Gefahrenzone herauskommt und sich retten kann. Doch was passiert, wenn jede Hilfe zu spät kommt? Klickt euch durch unsere Galerie um zu erfahren, wie ihr die Zeichen der Natur richtig deuten könnt, um lauernde Gefahren zu realisieren und um ihnen im schlimmsten Fall zu entrinnen.

1. Ein Blick in den Himmel lohnt sich

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Wer von uns lag noch nicht an einem leicht bewölkten Sommertag im Gras, um sich die Wolkenformationen anzuschauen und um zu entdecken, welche Formen, Tiere oder ähnliches man im Himmel erkennen kann? Falls ihr euch aber mal in einer Region, die von Tornados gefährdet ist befinden solltet und eine graue, tief hängende sogenannte Wandwolke erkennt: dann rennt um euer Leben!

Es kann sich hierbei um einen sich anbahnenden Tornado handeln, der gleich überall Schaden anrichten und ganze Landschaftsabschnitte zerstören wird! Die Wandwolken hängen niedriger als andere Wolken und können Längen von bis zu fünf Meilen erreichen. Also geh lieber in Deckung!

2. Haie: sie könnten eventuell mal dein Leben retten

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Falls du dich jemals auf dem offenen Meer befinden solltest und dir ein Schwarm vorbeiziehender Haie auffällt, die immer tiefer und tiefer ins Wasser eintauchen, dann bedeutet das meistens nichts Gutes. Haie sind sehr empfindsame Tiere, die aufgrund ihrer Fähigkeiten, Störungen ihres Ökosystems sofort wahrnehmen.

Wenn sie sich stürmisch von einem bestimmten Ort entfernen, so ist es möglich, dass sich ein Hurrikan oder ein tropischer Sturm nähert. Die Haie spüren den Luftdruckabfall, der dem Sturm meist vorangeht und sie versuchen aus der Gefahrenzone herauszukommen. Wenn dieses Phänomen auftritt, solltest du also lieber noch alle Sturmwarnungen durchgehen und schnell Kehrtwende machen!

3. Vertraue den Instinkten der Vögel

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Forscher sind sich zwar nicht einhundert prozentig sicher, ob Tiere vor Erdbeben fliehen und eine bessere Wahrnehmung für solche Ereignisse haben oder nicht, allerdings ist klar, dass Vögel oftmals wegfliegen, kurz bevor ein Tornado oder heftige Stürme aufziehen und ein Empfinden für solche Katastrophen haben.

Wissenschaftler haben Untersuchungen angestellt, nach denen klar bewiesen wurde, dass bestimmte Vogelarten lokalisieren können, wann und wo ein starker Sturm oder eine für sie lebensgefährdende Situation auftreten könnte. So hören die Vögel niederfrequenten Infraschall von Stürmen in der Nähe und sie richten sich auch aktiv nach diesen Geräuschen, sodass sie im Notfall schnell an einen anderen Ort fliehen können.

4. Dein Hund könnte medizinische Beschwerden erkennen

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Hunde sind nicht nur treue Freunde und Begleiter, nein, sie können ihrem Herrchen oder Frauchen im schlimmsten Fall sogar das Leben retten, oder sie zumindest auf ein ernsthaftes medizinisches Problem hinweisen. Wenn ein Hund also mehr als sonst an einem bestimmten Teil des Körpers schnüffelt oder leckt, sollte man diesen vielleicht vom Arzt untersuchen lassen.

Hunde haben nämlich eine so starke Nase, dass sie Anzeichen von bestimmten Krankheiten, wie Krebs, am Menschen erschnüffeln können. Wissenschaftler glauben, dass sie die organischen Zellen besonders wahrnehmen können und sie haben entdeckt, dass Hunde tatsächlich einen speziellen Spürsinn für solche körperlichen Beschwerden haben. Unglaublich!

5. Lausche den Wellen

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Normalerweise hat das Meer einen schönen und beruhigenden Klang, zu dem sich viele von uns gerne mal entspannen. An manchen Tagen kann es allerdings ein komisches Geräusch machen, dass an einen einfahrenden, quietschenden Zug erinnert. Wenn man dieses besondere Geräusch vernimmt, sollte man besser fliehen, denn es besteht die Möglichkeit, dass ein Tsunami direkt auf einen zukommt!

Der Ozean ist groß, mächtig und gefährlich. Falls man also mal in einer gefährdeten Region ist und diese Signale wahrnimmt, so sollte man schnellstens andere Menschen alarmieren und so schnell wie möglich verschwinden. Tsunamis sind eine der gefährlichsten Naturgewalten, die auf uns Menschen ausgeübt werden können.

6. Vermeide unbedingt Grüne Gewässer

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Wer in der Nähe von einem Gewässer lebt, egal ob Fluss, See oder Ozean, der sollte ab und zu mal einen Blick auf die Farbbeschaffenheit dieses Gewässers werfen. Falls es mal Blau, leuchtend und von vielen Wildtieren besucht war, sollte man lieber die Zeichen deuten, wenn es grün und unansehnlich wird.

Grünes Wasser kann bedeuten, dass das nahegelegene Gewässer mit Algen verunreinigt ist. Es ist wichtig zu verhindern, dass Kinder oder Tiere in das Wasser gelangen, bis es ersetzt oder wieder auf ein gesundes Niveau gebracht wurde. Die fatalen Symptome können von Krankheit bis zum Tod variieren. Dieses Risiko sollte man also besser nicht eingehen!

7. Achte auf den Mond

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Manchmal entdeckt man im Urlaub am Strand eine schöne, interessante Höhle, die man gerne näher erkunden und entdecken möchte. Falls es so ist, sollte man nur darauf achten, dass man nicht in eine solche Höhle stolpert, wenn es Vollmond ist, denn es könnte sein, dass man dort eingesperrt wird und nicht mehr hinauskommt.

An Vollmond ist der Wasserstand niedriger als normal und die Höhle wird dadurch zugänglich. Allerdings kann der Meeresspiegel wieder unglaublich schnell steigen und es könnte sein, dass man dann nicht mehr auf eigene Faust aus der Höhle herauskommt. Also am besten immer mit einem Guide hinein und das Erlebnis mit Vorsicht genießen!

8. Höre dem Quaken der Frösche zu

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Frösche können scheinbar das Wetter vorhersagen oder zumindest bestimmen, ob es regnen wird oder nicht. Falls man einen Frosch sieht und merkt, dass er lauter quakt als normal, so könnte das bedeuten, dass es gleich anfangen wird zu regnen. Es lohnt sich also manchmal zuzuhören!

Reptilien haben wahrscheinlich ein besonders ausgeprägtes Wetterempfinden, denn Frösche und Kröte sind darauf angewiesen zu fühlen, wie warm, kalt, feucht oder trocken es in ihrer Nähe ist. Schließlich sind sie wechselwarm und müssen wissen, wie das Wetter sich entwickeln wird. Deshalb gehen Wissenschaftler davon aus, dass sie über die Jahrtausende einen besonderen Spürsinn für Wetterphänomene entwickelt haben.

9. Achte selbst auf kleinste Lebewesen

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Marienkäfer bringen Glück! Kein Wunder also, dass jeder sie süß findet und sich an warmen Sommertagen an ihrem Anblick erfreut. Falls ihr aber sehen solltet, dass sich mehrere Marienkäfer in großen Gruppen zusammenkauern, dann gebt lieber auf euch acht! Es handelt sich hierbei um einen natürlichen Instinkt, der sie vor einem Wetterphänomen bewahren soll.

Marienkäfer fangen nämlich bei heißem Wetter an zu „kuscheln“, damit sie ihre Körperfeuchtigkeit bewahren und um sich somit vor dem Austrocknen zu schützen. Wenn wir Acht geben und die kleinen Käferchen genauer beobachten, können wir also erkennen, ob demnächst eine Hitzewelle anrollt oder nicht. Erstaunlich, mit welchen Tricks Mutter Natur so arbeitet, oder?

10. Tote Fische am Strand

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Natürlich hat es nichts zu bedeuten, wenn man einmal ein totes Tier am Strand liegen sieht, schließlich kann es sich verirrt haben oder eines natürlichen Todes gestorben sein. Sollte man aber einen ganzen Schwarm von an den Strand gespülten Fischen vorfinden, sollte man das Gewässer unbedingt meiden.

Es könnte nämlich bedeuten, dass irgendetwas mit der Wasserqualität nicht stimmt oder das Gewässer sogar vergiftet ist. Dabei reicht es schon, wenn irgendwo aus Versehen Chemikalien ins Wasser gelangt sind oder sich dort Bakterien angesiedelt haben. Manchmal kann es auch an zu hohen Temperaturen und anderen Umwelteinflüssen liegen. Falls dies also der Fall sein sollte: lieber mal auf den Sprung ins kalte Nass verzichten…

11. Besonders gefährlich: ein grüner Himmel

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Falls man eine grüne Färbung des Himmels wahrnimmt, egal ob ein Unwetter ansteht oder nicht, dann sollte man sich schleunigst an einen anderen Ort begeben, ansonsten könnte es ziemlich gefährlich enden. Es könnte nämlich heißen, dass ein Tornado oder ein Hagelsturm entsteht und gleich auf einen herunterbrechen wird.

Das rote Licht der untergehenden Sonne vermischt sich hier mit dem blauen Licht eines Sturms. Die grüne Färbung bedeutet, dass die Gewitterwolke riesig sein muss und dementsprechend fatal wird dann auch das anschließende Unwetter ausfallen. In so einer Situation sollte man sich lieber schnell einen Unterschlupf, entweder eine Garage oder einen Keller suchen, damit man keinem Risiko ausgesetzt wird.

12. In den Himmel schauen, um das Wetter hervorzusagen

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Viele Seefahrer richten sich noch immer nach einem alten Sprichwort über den Himmel und das Wasser, aus dem hervorgeht, bei welchen Wetter- und Temperaturbedingungen man auf das offene Meer fahren und wann man lieber im Hafen bleiben sollte: Roter Himmel bei Nacht, die Seefahrt wird gemacht. Roter Himmel am Morgen, das sollte dich sorgen!

Je nachdem, ob das Wasser des Meeres rot gefärbt ist und vor allem, wie intensiv diese Färbung ist, kann Aussagen darüber geben, ob und wie stark es in den kommenden Tagen regnen wird. Gerüchten zufolge benutzten Seeleute dieses Sprichwort tatsächlich, um das Wetter vorherzusagen. Mit überraschend genauen Ergebnissen.

13. Pflanzenkunde

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Erdbeeren, Pilze oder Wildkräuter im Wald sammeln, die Umgebung bestaunen, die Ruhe genießen, einen langen Spaziergang unternehmen und und und … Der Wald bietet viele Möglichkeiten, um Ausflüge zu unternehmen oder um sich zu erholen und zu entspannen.

Viele Menschen pflücken sich das ein oder andere Mitbringsel für zu Hause oder kochen sogar mit Pflanzen aus dem Wald. Dabei ist allerdings besondere Vorsicht geboten: Pilze, die in der Nähe eines Baumes wachsen, sollte man lieber nicht konsumieren. Umgangssprachlich wird er als „der zerstörerische Engel“ bezeichnet und er sieht absolut harmlos aus. Allerdings kann der Konsum im schlimmsten Fall sogar tödlich enden! Achtung!

14. Vermeide das Betreten gefrorener Gewässer

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Für Menschen, die in wärmeren Temperaturen leben erscheint das vielleicht offensichtlich, aber trotzdem passieren immer noch oft Unfälle auf zugefrorenen Seen, bei denen das Eis durchgebrochen ist. Denn: in einigen Teilen der Welt ist es so kalt, dass die Seen über mehrere Tage zufrieren und sich eine dicke Eisschicht bildet, sodass man sogar schlittschuhlaufen gehen kann.

In Regionen, in denen es allerdings nicht so kalt ist, kann das Eis schnell durchbrechen und jeden, der sich darauf begibt, ist potenziell gefährdet, ins Wasser zu stürzen. Wenn man also einen vereisten See sieht, sollte man ihn einfach generell nicht betreten, egal ob man das woanders gesehen oder selbst schon mal gemacht hat.

15. Falls du in der Nähe eines Bienenstocks gestochen wirst, dann gib Acht

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Bienen sind eigentlich keine besonders gefährlichen Lebewesen, denn sie stechen, nur wenn sie sich extrem bedroht und angegriffen fühlen. Leider werden sie, insbesondere im Sommer, von unserem süßlich riechenden Schweiß angezogen.

Bienen sterben, wenn sie jemanden stechen und ihren Stachel verlieren. Dabei senden sie besondere Pheromone aus, die alle anderen Bienen ihres Bienenstocks warnen und gleichzeitig in Angriffsposition bringen sollen. Die anderen Bienen wollen den Eindringling ihres Territoriums nun schnellstmöglich loswerden und vertreiben ihn. Und mehrere Stiche von vielen Bienen können ganz schön gefährlich werden, für Allergiker im schlimmsten Fall tödlich enden! Falls man sich also jemals in dieser Lage befinden sollte, ist es also das allerbeste schnellstmöglich wegzulaufen.