Donald Trump schockt erneut – mit einer Forderung, die in der US-Hauptstadt alles verändern könnte: Für jeden Mord in Washington, D.C. soll künftig die Hinrichtung drohen.
Die Rückkehr der Härte – Trumps neue Linie

In einer vierstündigen Kabinettssitzung am Dienstag griff der 79-jährige Ex-President seine Lieblingsbühne: live übertragene Monologe. Mit Blick auf steigende Gewaltdelikte versprach er, „bei jedem Mord in der Hauptstadt die Todesstrafe zu beantragen“ – ein Schlagwort, das er mit dem doppeldeutigen Slogan „capital, capital punishment“ würzte.
Parallel will Trump den seit Wochen geltenden Bundesbefehl verlängern, der es seiner Regierung erlaubt, die Polizeigewalt in Washington zu kontrollieren. Damit würde er die Stadt endgültig zur politischen Hauptbühne seines Law-and-Order-Kurses machen – und doch lauern gewaltige Hürden. Doch was treibt diesen radikalen Vorstoß wirklich an?
Lassen Sie uns einen Blick hinter die Kulissen werfen …
Was steckt hinter dem radikalen Vorstoß?

Seit Monaten ist Kriminalität Trumps Wahlkampfthema Nummer eins. Nach offiziellen Zahlen stieg die Zahl der Tötungsdelikte im District zuletzt zweistellig, während landesweit ein Rückgang verzeichnet wurde. Schon Anfang August ließ Trump deshalb mehr als 2 000 Nationalgardisten in die Stadt einfliegen – bewaffnet und mit dem Auftrag, „das Stadtbild zu schützen“.
Kritiker sehen darin Wahlkampf pur: Indem er Angst schürt, positioniert sich Trump als einziger Garant für Sicherheit. Befürworter hingegen feiern den Schritt als „letzte Konsequenz“, um Kriminelle abzuschrecken. Ob Abschreckung funktioniert, bleibt umstritten – doch die juristischen Stolpersteine sind noch größer.
Weiter geht’s mit den rechtlichen Details …
Rechtliche Hürden und die Hauptstadt als Testlabor

Washington, D.C. hat die Todesstrafe 1981 abgeschafft; bei lokalen Mordverfahren droht maximal lebenslang. Eine Hinrichtung wäre nur möglich, wenn der Fall unter Bundesrecht fällt – Terrorismus, Entführung oder besonders grausame Verbrechen. Trump will das ändern, doch dafür bräuchte er den Kongress: Nur eine Gesetzesreform könnte sämtliche Mordfälle in Bundesgerichte ziehen.
Selbst dann müssten zwölf Geschworene zustimmen, die in der liberalen Hauptstadt traditionell gegen Kapitalstrafen votieren. Bürgerrechtsgruppen kündigen bereits Klagen an, während Verfassungsrechtler bezweifeln, dass ein solcher Eingriff ohne Verstoß gegen das Selbstverwaltungsrecht der District-Bewohner durchsetzbar ist. Die Debatte heizt sich auf, und das Echo lässt nicht lange auf sich warten.
Wer jubelt – und wer in Schockstarre verfällt? Schauen wir auf die Reaktionen …
Die Reaktionen: Jubel, Schock und Skepsis

Konservative Hardliner applaudieren Trump für „mutige Führung“ und vergleichen seinen Plan mit der Null-Toleranz-Ära der 1990er. Sie verweisen auf sinkende Deliktzahlen seit der Truppenentsendung und fordern, das Modell landesweit zu kopieren.
Linksliberale Politiker, Bürgerrechtsverbände und Angehörige von Todestrakt-Insassen sprechen dagegen von „staatlich sanktioniertem Mord“ und warnen vor Fehlurteilen. Selbst einige republikanische Senatoren fürchten eine „juristische Zeitbombe“, die den Supreme Court beschäftigen könnte. Trotzdem hält Trump Kurs – denn er spekuliert auf ein politisches Megafinale.
Was bedeutet das alles für den nächsten Urnengang? Die Antwort überrascht …
Was bedeutet das für die Präsidentschaftswahl 2026?

Mit seiner Forderung setzt Trump ein Wahlkampfsignal: Wer Sicherheit will, bekommt sie – koste es, was es wolle. Strategen glauben, dass er damit Vorstädter zurückgewinnt, die sich 2024 noch abwandten. Gleichzeitig zwingt er die Demokraten, das heiße Eisen Todesstrafe neu zu bewerten, während moderate Republikaner zwischen Parteiloyalität und Rechtsstaat abwägen müssen.
Das Kalkül: Jede juristische Auseinandersetzung hält das Thema monatelang in den Schlagzeilen. Scheitert der Plan, kann Trump den Kongress oder Gerichte verantwortlich machen; gelingt er, verkauft er sich als Mann der Tat. So oder so dominiert er die Bühne – und genau das ist seine wahre Trumpfkarte im Rennen um das Weiße Haus 2026.
Und damit schließt sich der Kreis – doch die politische Bühne bleibt geöffnet.